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Berner Oberland (Kiental)

Tourenleiter:
Ueli Stalder Krattigen

Teilnehmer: 8

Datum:
30. Januar - 1. Februar 2014

Wetter:
Donnerstag bedeckt, Freitag und Samstag bewölkt und teilweise sonnig

Bericht:
Skitour leicht-mittel

Donnerstag 30. Januar

Wir trafen uns um 8.10 Uhr in Reichenbach. Zuerst brauchten wir einen Kaffeehalt und fuhren nachher, gar nicht typisch EWF, mit zwei privaten Subarus nach Aris (860m). Von dort gings aufs Gehrihorn (2130m). Unterwegs kreuzten wir eine Luchsspur, eindrücklich die Grösse der Pranken. Etwa 50 Hm vor dem Ziel machten wir ein Skidepot und kraxelten zu Fuss auf den Gipfel.
Die Abfahrt war sehr vielfältig. Von wenig Pulver über viel Harsch war eigentlich alles möglich.
Wieder in Aris angekommen, fuhren wir mit den Autos zum Restaurant Alpenruh, wo wir uns von den Strapazen erholen konnten. Gleichzeitig machten wir uns fit, für den Rest. Denn 5 Autominuten nach der Alpenruh wurden die Subarus parkiert und der Aufstieg zum Naturfreundehaus Gorneren begann. Nochmals 300 Höhenmeter lagen vor uns. Doch sie lohnten sich, denn oben angekommen, wurden wir vom Hüttenwart Heinz und seiner Frau Margrit aufs beste verwöhnt. Schon beim Aufstieg kreuzte ein Schneeschuhläufer in Windeseile unsern Weg, und oben kam er gleichzeitig wie wir beim Naturfreundehaus an. Er war nebst uns der einzige Gast und entpuppte sich als Holländer und Berner Oberländerfan, mit eigener Oberländerhompage.

Freitag 31. Januar

Nach einer zeitlich humanen Tagwacht erklommen wir den Bundstock (2756m). Es war ein langer, schöner, vielfältiger Aufstieg, nicht vergebens gilt diese Tour als Klassiker des Kientals. Allerdings blies auf dem Gipfelgrat ein bissiger Föhn und es nebelte ein, so dass wir uns die letzten 30 Höhenmeter schenkten.
Die Abfahrt war schneetechnisch weit besser als am Vortag und nachmittags um 15.30 Uhr konnten wir schon den Durst im Golderli stillen. Von dort war es nur noch 5 Minuten bis „heim“.
Heinz hatte Geburtstag, und so kamen wir samt dem Holländer zu einer Runde Weisswein, und anschliessend gab es das Geburtstagsmenu in Form einer Bernerplatte. Es wurde wieder ein gemütlicher Abend mit Jassen, reden und trinken. Einfach so, wie es im EWF halt ist, was ihn auch ausmacht.

Samstag 1. Februar

Die Tagwacht war nicht mehr ganz so human wie am Vortag, obwohl wir heute nur noch auf den Chistihubel (2216m) wollten. Die angekündigte Schlechtwetterfront vermieste uns ein Ausschlafen. Um 11 Uhr standen wir schon auf dem Gipfel, erstmalig in diesen drei Tagen mit Sonne. Einzig eine Gämse nervte sich über uns und arbeitete sich durch den Tiefschnee von uns weg.
Die Abfahrt war schlicht traumhaft, wunderschöner unverfahrener Tiefschnee (Thomas Zehr würde es mit Pulver vom Feinsten ausschreiben). Auf halbem Weg begegneten wir Kolonnen von Tourenfahrern auf dem Aufstieg. Wir genossen es sehr, den Berg für uns gehabt zu haben. Genau so passte es uns, pünktlich um 12 Uhr mit „unsern“ Subarus wieder vor dem Restaurant Alpenruh zu parkieren und uns mit ausgezeichneter Rösti das Leben zu versüssen.
Hätte sich unser jüngster Teilnehmer rechtzeitig vom Kalender auf dem WC losreissen können (was für Bildli hingen wohl?), wären wir schon auf den halb drei Uhr Zug in Spiez gekommen. So aber „mussten“ wir dort dem Bahnhofbuffet noch die Ehre antun.

Es waren 3 wunderschöne Tage, auch dank den Insiderkenntnissen von Ueli, der alle Schleichwege und Beizen in dieser Gegend bestens kennt.


Die Tourenberichterstatterin:
Kati Nussbaumer Winterthur

Fotos:
Ueli Stalder Krattigen
Walter Schmid Nesslau

  Auf dem Chistihubel
Auf dem Chistihubel





>>> Tourenalbum Walter

 
           
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