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Bergtour Brissago–Gridone–Rasa

Tourenleiter:
Werner Bondt, Scherzingen

Teilnehmer: 6

Datum:
18./19. Oktober 2020

Wetter:
1. Tag: Sonnig, viele Wolken
2. Tag: Stark bewölkt, wenige Sonnenstrahlen am Nachmittag

Bericht:
Bergtour T3

1. Tag:
Es war wieder wie früher: Im Norden stark bewölkt, etwas Regen und im Süden nach Verlassen des Gotthardtunnels herrlicher Sonnenschein. Halb Elf erreichten wir Brissago. Drei Teilnehmende brachten mit dem Taxi die ersten paar Hundert Höhenmeter hinter sich.
Die anderen Drei machten sich mit dem Tourenleiter auf zum „saftigen“ Aufstieg über 1600 Höhenmeter hinauf zum Rifugio al Legn. Im unteren Drittel führte der Weg durch Kastanienwälder im leuchtendgelben Herbstlaub, aber auch immer wieder auf geteerten Strässchen. Je höher wir kamen umso schöner wurde die Aussicht auf den Lago Maggiore und das gegenüberliegende Gamborogno. Bei milden Temperaturen gab es in Cortaccio eine verdiente Verpflegungspause. An der Alpe Voje vorbei erreichten wir kurz vor 15 Uhr die Hütte – und staunten. Sie war im Innenraum voll belegt von Tageswanderern. Corona lässt grüssen…. Dazu ist zu sagen, dass das Rifugio immer offen und für jedermann zugänglich ist. Auch wenn sie nicht bedient ist. Übernachtungen müssen aber schon angemeldet werden.
Ab 17 Uhr waren wir dann allein. Das Rifugio „gehörte“ nur noch uns. Wir konnten den Hüttenabend so richtig in guter Stimmung geniessen. Vom immer wieder faszinierenden Tiefblick über den Lago Maggiore, über die am holzgefeuerten Herd gekochten Pasta mit Ghackets bis zum gemütlichen Jass. Alle hatten ihren Teil zum guten Gelingen beigetragen.

2. Tag:
Um 7 Uhr war Tagwache. Auf dem Herd brodelte bereits heisses Wasser für einen ersten muntermachenden Kaffee oder Tee. Wir bereiteten uns ein einfaches Frühstück zu. Der Tourenobmann hatte sogar einen selbstgebackenen Zopf mitgebracht. Nach Abwasch und Kleinreinigung verliessen wir das Rifugio al Legn kurz vor halb Neun.
Das Thermometer zeigte Minus 3 Grad. Es war stark bewölkt, die Sicht auf die Berggipfel sehr eingeschränkt. Wir wanderten zur Bocchetta di Valle. Auf gefrorenem Boden und ersten Schneeflecken ging es weiter hinauf. Über ein vereistes Couloir stiegen wir zum Grat auf, folgten diesem eine Weile entlang bis zu einem kleinen Sattel und gelangten dann auf kurzem, ruppigem Aufstieg zum Gipfel. Die Wolken verhinderten leider die Fernsicht zum Alpenhauptkamm. Immerhin waren das Centovalli und Teile des Lago Maggiore sichtbar.
Der Abstieg bis zur Bocchetta di Valle erfolgte über den gleichen Weg. Von dort ging es nordwärts steil hinunter ins Val di Bordei. Gefrorener Schnee und vereiste Felsen, weiter unten dann Nässe und glitschiges Laub machten den Abstieg anspruchsvoll. Mit viel Vorsicht wollten wir Ausrutscher vermeiden. Das wilde, steile Tal mit Bäumen und Sträuchern in bunten, herbstlichen Farben und Wasserfällen war ein spannendes Erlebnis. Von Bordei über Terra Vecchia hinauf nach Rasa war es dann trocken und angenehmer zum Wandern.
Auf der kalten Terrasse des Grottos genehmigten wir uns das wohlverdiente Bier. Die Seilbahn nach Verdasio hinunter ersparte uns die letzten ca. 500 Höhenmeter. Mit der Centovallibahn traten wir müde aber zufrieden die Heimreise an.

Statistik:
1. Tag: 10km, +1610m / - 39m, 4h
2. Tag: 10km, +760m / -1656m, 5h

Der Tourenleiter:
Werner Bondt, Scherzingen

Fotos:
Walter Schmid, Nesslau
Werner Bondt, Scherzingen
Stefan Signer, Herisau

EWF Herisau
Lagebesprechung bei der Rifugio Al Legn

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Gipfelbild Gridone

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Abstieg ins Val di Bordei

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Val di Bordei

         
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